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LEADER

Mit dem EU-Programm LEADER unterstützt Bayern seine ländlichen Regionen auf dem Weg einer selbstbestimmten und eigenständigen Entwicklung. LEADER ist eine Abkürzung der französischen Begriffe: Liaison entre les actions de développement de l'économie rurale; zu deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft.

LEADER ist ein bewährtes Instrument zur Förderung innovativer Ideen und Projekte, die maßgeblich zur Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raumes beitragen. Prägende Elemente von LEADER sind Vernetzung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung – ganz nach dem Motto: Bürger gestalten ihre Heimat.

Das Förderprogramm LEADER ist eine Erfolgsgeschichte für die Entwicklung ländlicher Regionen in Bayern. Im Mittelpunkt stehen die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs). Sie sind Partnerschaften aus kommunalen, wirtschaftlichen, privaten, sozial und anderweitig engagierten Akteuren in der Region. Die Lokalen Aktionsgruppen sind zuständig für die Erarbeitung und Umsetzung der Entwicklungsstrategie in ihrer Region – einschließlich der Auswahl der Projekte, die über LEADER gefördert werden sollen.

Eine Förderung ist möglich für
• die vorbereitende Unterstützung zur Erstellung einer Lokalen Entwicklungsstrategie (LES),
• Projekte zur Umsetzung der LES einer Lokalen Aktionsgruppe (LAG),
• gebietsübergreifende und transnationale Kooperationsprojekte zwischen LAGs,
• das LAG-Management.

Die Höhe der LEADER-Förderung ergibt sich aus den LEADER-Richtlinien.

Mehr Infos zu LEADER in Bayern erhalten Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Dort finden Sie alle notwendigen Merkblätter und Formulare, die Sie für die Beantragung von LEADER-Projekten benötigen.

Öko-Modellregion

Seit Mai 2019 gibt es in Bayern 27 staatlich anerkannte Öko-Modellregionen. Mit dabei ist die Öko-Modellregion "Siebenstern" - ein Zusammenschluss der Gemeinden Bad Alexandersbad, Nagel und Tröstau sowie der Städte Weißenstadt und Wunsiedel. In den Öko-Modellregionen werden zukunftsfähige Projekte zur Entwicklung des ökologischen Landbaus umgesetzt, regionale Wertschöpfungsketten etabliert und das Bewusstsein der Bevölkerung für bio-regionale Ernährung gestärkt. Erzeuger, Verarbeiter, Vermarkter und Konsumenten werden regional vernetzt - auf freiwilliger Basis und ohne gesetzliche Vorgaben.

Für die Erarbeitung der Bewerbung und die darin enthaltenen Maßnahmen diente als Grundlage die Lokale Entwicklungsstrategie. Die im Zuge der Bewerbung zur Öko-Modellregion erarbeiteten Projekte und Maßnahmen dienen den Entwicklungszielen, unterstützen deren Erreichung und tragen insbesondere dazu bei, eine umfassende nachhaltige regionale Entwicklung (ökologisch, ökonomisch, sozial) unter besonderer Berücksichtigung der Landwirtschaft zu unterstützen.

Die Bewerbung der Öko-Modellregion "Siebenstern" finden Sie hier.

Die Öko-Modellregionen werden in den kommenden zwei Jahren mit 75 Prozent der Kosten für die Stelle der Projektleitung vor Ort unterstützt. 25 Prozent müssen selbst als Ko-Finanzierung eingebracht werden. Die Förderung läuft zwei Jahre und kann um weitere drei Jahre verlängert werden.

Die Evaluierung der vergangenen LEADER-Förderperiode hat ergeben, die Aufstockung des LAG-Personals zur Umsetzung der LES in Betracht zu ziehen. Daher hat der Vorstand einstimmig beschlossen, die Ko-Finanzierung für die Projektleitung der Öko-Modellregion „Siebenstern“ zu übernehmen.

Mehr Infos zu den Öko-Modellregionen in Bayern erhalten Sie auch auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Ansprechpartner

Christine Lauterbach

Christine Lauterbach

Dipl.-Ing. Univ.

LEADER-Aktionsgruppe

Tel: 09232 80-666
Fax: 09232 80-9666
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Der Bayerische LEADER-Ansatz

LAG-Management gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).